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Farbe • Form • Töne: Eberhard Viegener
Eberhard Viegener

Himmelpforten im Stil der „Neuen Sachlichkeit“
Eberhard Viegener malt das heimische Kloster

Von seinem Atelier am Haarweg hat sich Eberhard Viegener (1890-1967) auf den Weg ins Möhnetal gemacht und seine Staffelei wenige Schritte jenseits des Flusses aufgestellt: Himmelpforten – bis zur Säkularisation Kloster der Zisterziensernonnen, seit Mai 1943 ein denkwürdiger Erinnerungsort.
  Links:
Eberhard Viegener, Himmepforten 1927 (Privatbesitz),
Öl auf Holz, Größe: 56,5 x 46,5 cm
Nicht der weite Blick ins Tal, in dem sich die Möhne schlängelt und das sich am Horizont in die Höhen des Arnsberger Waldes verliert, reizt den Maler. Auch nicht ein Schäfer oder Kornfuder im Vordergrund, wie wir es von zahlreichen späteren Bildern Viegeners kennen. Die Struktur der Gebäude, das architektonische Miteinander wird erfasst. Viegener hat sich von seiner früheren Malweise, die er bei Wilhelm Morgner und Christian Rohlfs kennen gelernt hatte, gelöst: „Lass alle wilden Pinselhiebe weg; ganz sachlich, ganz nüchtern Linien ziehen und dann in die gewonnenen Flächen Farben setzen!“
Viegener befreit sich von der Realität, verkürzt das Langhaus der Kirche, gibt ihr einen sechsseitigen Chorabschluss und rückt die östlich benachbarten Wirtschaftsgebäude unmittelbar an die Kirche. Die Baukörper werden von glatten Dächern dominiert und scharfen Kanten abgegrenzt.

Die Dächer der profanen Gebäude laufen von beiden Seiten in die Mitte des Bildes auf den sakralen Chorraum zu. Ebenso verweisen die Einfriedung durch Hecken und Mauern im stumpfen Winkel auf den Chor. Die vier Strebepfeiler am Chor, geometrisch perfekt ausgemalt, fangen den Blick des Betrachters ein und lenken ihn über das Dach hinaus. Die streng konstruierten Teilflächen, mag es sich um Rechtecke, Quadrate oder Dreiecke handeln, erfahren ein wenig Entspannung in den halbrund oder kugelig ausgemalten Baumkronen und Büschen.
Mit leuchtenden Farben und schwungvollem Pinsel hatte Eberhard Viegener vor dem Ersten Weltkrieg die Soester Motive wie Paulikirche oder Höggenstraße gemalt. Jetzt spachtelt und grundiert er die Holzplatte, trägt dünn Farbe auf, schleift diese ab, wiederholt diesen Vorgang und bringt zum Schluss einen Lacküberzug auf. Das Olivgrün der Dächer, das Indigoblau des Himmels, das Umbra der Fenster, gebrochenes Weiß der Wände bewirken Kühle und Distanz. Der Verzicht auf Farbenfreudigkeit und die gekonnt modulierte Farbgebung verleihen dem Klostermotiv den Eindruck von Feierlichkeit und Besinnlichkeit.

Nur wenige Jahre hat Viegener die erstarrte Malweise bevorzugt. Stillleben, Porträts und Landschaft sind die Motive. Gebäude wie das kürzlich in Günne aufgefundene „Dorfkirche“ oder dieses Motiv „Himmelpforten“ sind bisher kaum bekannt. Sie gehören zur Malerei der „Neuen Sachlichkeit“. So nennen sie die Kunsthistoriker nach einer spektakulären Ausstellung in Mannheim 1925. In den Großstädten pflegen Maler wie Otto Dix und George Grosz diesen Malstil. Auch Eberhard Viegener fühlt sich mit seinem Bild „Himmelpforten“ diesem modernen Trend verpflichtet, bevor er in den 30er Jahren eine eher realistische Malweise bevorzugt.
Rechts:
Eberhard Viegener, Dorfkirche 1927 (kath. Pfarrkirche, Günne), Öl auf Holz, Größe: 57 x 47 cm
 
Dr. phil. Ulrich Löer
ense-press by haase-druck
Peter Haase
Rauschenberg 82
59469 Ense-Bremen
Tel.: +49 2938 573
E-Mail: info@ense-press.de

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die aktuelle Ausgabe, Heft 150:
19.10.2017
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Gero Troike
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Fritz Viegener (1888 - 1976)
Maria Sperling
Hubert Hense, Alphornmacher
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LIZ: KunstProjekt zum 100jähr. Bestehen des Möhnesees
Christina Simon, Weißenfels
Max Schulze-Sölde (1887-1967)
Ronald Schwarzbeck
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Dorothee Weber, Werl
Rob. Ittermenn und Herm. Prüßmann
Antje Prager-Andresen
Karin Heide Jasper-Schnarre †2010
Karl Richard Jauns
Patrick Porsch
Ludwig Jarmuth
Fachwerkhaus Stockebrand
Victoria Kettschau - Malerin
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Karl Richard Jauns †1990 • Siegmar Steinfeld †2000 • Wilhlem Winkelmann †1989 •
Jochem Poensgen, Soest
Stefan Risse, Ense
Bernd Sewert, Möhnesee
Sigrid Wobst, Möhnesee
Susanne Lüftner
Michael Winkelmann
Wolfgang Klee
Franz Risken
Waltraud Schneppendahl
Eberhard Viegener
Kuenstler 1920-1950
Waltraud Schlausch-Esser
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Bernd-Udo Winker
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