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Volksfeste
Kunst in Ense

Gedanken und Nachbetrachtung zur künstlerischen Beteiligung an Volksfesten
Helmut Winkin, Frederiko Schiaffino, Alois Franz, Piet Schrage



Hier konkret: Letzte Pflastertete in Bremen

Wie bekannt, bemühen wir uns, in das Pflasterfetenrund der kaufmännischen Verkaufsbuden, Ausstellungen von Künstlern aus der Umgebung verschiedener Couleurs zu integrieren. Ich aus meiner Sicht, der die meiste "Arbeit" damit hat, sage, daß ich bis jetzt große positive Resonanz hatte. Die Künstler fanden sich gut aufgehoben und das kaufinteressierte "Publikum" fand es nicht störend.

Diese Problematik blieb dem Herausgeber von ENSE-PRESS nicht verborgen. Er bat mich, die Motivationen und die Verträglichkeit von Kommerz und Kunst zu beschreiben. Ihn beeindruckten die Ausstellungen als Kunstfreund sehr. Wie der Begriff "Kunstfreund" schon sagt, muß man eine gewisse Liebe zur Kunst entickeln, will man sich mit der Kunst beschäftigen und sich um sie kümmern. Mit ihr ist nämlich nur ein Geschäft zu machen, wenn der Künstler den Durchbruch geschafft, sich einen Namen gemacht hat und der eigene Stil in der Fachwelt und in der Allgemeinheit nah oder fern angekommen ist. Unbestritten ist, daß "man" sich, ob kunstinteressiert oder nicht, mit Künstlern schmückt. Dann ist man sogar bereit, Sumen zu zahlen, um als künstlerische Stadt oder Stätte zu gelten. Davon profitiert man dann auch wirtschaftlich. Das ist aber bei den "Künstern der Pflasterfete" noch nicht gegeben. Diese haben sich dennoch der Kunst verschrieben. So benutzen sie die Wirtschaft, um ins Rampenlicht der Öffentlichkeit zu treten. Die Kunst an sich blüht im Verborgenen. Ich versuche nun, diese Blüten zu entdecken und dem Publikum zu präsentieren - und das ausgerechnet in einem gewissen Rummel. Dieser Rummel ist eigentlich von den Pflasterfeten-Machern gewünscht. Er soll während der gesamten Pflasterfete mit Weihnachtsmarkt andauern. Sind da Ruhezonen im Innern von öffentlichen größeren Räumen opportun?

Seit Beginn unseres Dankes - des Dankes an eine treue Kundschaft (der Grundgedanke unserer Pflasterfete) - habe ich darauf gedrungen, auch diese Sparte zu fördern. Sie gibt uns etwas, wenn wir uns bemühen. Es ist der Mühe wert, Ergebnisse zu zeigen, die ein Künstler in seinem Bemühen um die Kunst hat.

Dieses Jahr zeigten wir im wesentlichen bekannte Künstler: die Sparkasse - Ingrid Becker, Waltringen; das Heimathaus (Heimatverein) Piet Schrage, Höingen; das Rathaus (Gemeinde) Federiko Schiaffino, Welver. Komplettiert wurde diese Profikunst durch die gelungene "Kindergartenkunst" zum Thema: Wie feiern Tiere Weihnachten? in der hiesigen Tierarztpraxis. Wie aus der Resonanz der Nachbetrachtung im Veranstaltergremium und in Gesprächen mit der Bevölkerung klar wurde, wird die Präsentation von Kunst - zumal sie kostenlos ist, "auf dem Markt" positiv aufgenommen. Zwar gibt es auch einige Stimmen: "Was soll das? Damit kann ich nichts anfangen!" Die Künstler als Aussteller profitieren vorwiegend vom Verständnis und der Mehrung ihres Bekanntheitsgrades. Zudem ist ja die bildende Kunst nicht isoliert. Musik und Tanz werden ebenfalls im Rathaussaal präsentiert. Musikschule und Gruppen mit Mitwirkenden aus der Gemeinde sind unsere Ansprechpartner.

Durch die kulturelle Schiene wird der Pflasterfete der reine Geldrummel genommen.

Wir gewinnen Ruhe und Erholungszonen, die durch das Kunsthandwerk (Töpfern) und durch Präsentation von Hobby-vereinen (z.B. Pickup und Motorrad) ergänzt werden.

Ich jedenfalls bin der Meinung, daß das Kulturelle zum Ursprungsgedanken der Pflasterfete heranführt. Dadurch macht mir die Mitarbeit im Veranstalterteam mehr Sinn und Freude. Es ist aber jedesmal mit viel Fantasie und Überzeugungsarbeit verbunden.

Ich bin für jede Anregung und Kritik dankbar.

Helmut Winkin

Veröffentlicht: Osterausgabe 1997 / Heft 68, Seite 25
ense-press by haase-druck
Peter Haase
Rauschenberg 82
59469 Ense-Bremen
Tel.: +49 2938 573
E-Mail: info@ense-press.de

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die aktuelle Ausgabe, Heft 150:
22.09.2017
Künstlertreff Ense 2008
Wilhelm Winkelmann 1904/89 | Der Linolschnitt
Stefan Madrzak
Udo Wollmeiner
Gero Troike
Vasilije StojanoviĆ
Fritz Viegener (1888 - 1976)
Maria Sperling
Hubert Hense, Alphornmacher
Elke Knappstein
Fritz Viegener
LIZ: KunstProjekt zum 100jähr. Bestehen des Möhnesees
Christina Simon, Weißenfels
Max Schulze-Sölde (1887-1967)
Ronald Schwarzbeck
Wolfgang Bargel
Dorothee Weber, Werl
Rob. Ittermenn und Herm. Prüßmann
Antje Prager-Andresen
Karin Heide Jasper-Schnarre †2010
Karl Richard Jauns
Patrick Porsch
Ludwig Jarmuth
Fachwerkhaus Stockebrand
Victoria Kettschau - Malerin
Pater Abraham Fischer OSB
Karl Richard Jauns †1990 • Siegmar Steinfeld †2000 • Wilhlem Winkelmann †1989 •
Jochem Poensgen, Soest
Stefan Risse, Ense
Bernd Sewert, Möhnesee
Sigrid Wobst, Möhnesee
Susanne Lüftner
Michael Winkelmann
Wolfgang Klee
Franz Risken
Waltraud Schneppendahl
Eberhard Viegener
Kuenstler 1920-1950
Waltraud Schlausch-Esser
Ruth Steinkamp-Malz
Bernd-Udo Winker
Monika Buggisch-Leu
Hewingser Marienfenster
Edda Tubbesing
Eberhard Viegener
Hartwig Diehl
Ingrid Wörsdörfer
Ewald Sacher
Thomas Jessen
Hubert Nordhoff
Christof Winkelmann
Pascale Petit-Peters
Rainer Claus
Karinheide Jasper-Schnarre
Margret Beerwerth
Sieben Künstler
Dr. phil. Heinz Gramann
Ingrid Becker
Claudia Hirschfeld
Angela u. Gero Troike
Gisela Siegel
Gerda Klatt-Krähling
Gerhard Wünsche
Petit-Peters
Stephen H. Lawson
Karl-Heinz Brune
W. Wieczorkiewicz
Otmar Alt
Juergen Tomicek
Renate Geschke
Kunst in Ense
Marianne Thiemeyer
Frederico Schiaffino
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