24.03.2022

Starkregenrisikomanagement

SPD Kreistagsfraktion

Text und Bild: SPD-Kreistagsfraktion Soest

In Rubrik: Wirtschaft | Aus Magazin Nr: 166

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Äußerst zufrieden zeigt sich der Vorsitzende des Umweltausschusses im Kreis Soest, Hans-Werner Neumann, SPD, über die derzeitig laufenden Aktivitäten des Umweltamtes des Kreises Soest in Bezug auf das Starkregenrisikomanagement in den Kommunen unseres Kreises.

Die Mitglieder des Umweltausschusses hatten in ihrer vorletzten Sitzung einen detaillierten Vortrag zum Starkregen- und Hochwasserrisikomanagement im gesamten Kreis Soest durch Frau Dahlhoff, Expertin im Umweltamt, an Hand einer Power-Point-Präsentation erläutert bekommen. Anlass hierzu war der Prüfauftrag des Ausschusses nach den verheerenden Folgen der Starkregenereignisse im Ahrtal, in Südwestfalen und in anderen Teilen von Deutschland, gewesen, dieses Risikomanagement für den Kreis Soest zu erarbeiten. In sehr kurzer Zeit war das Kreis-Umweltamt tätig geworden und hatte diesen aussagefähigen Vortrag erarbeitet und anschließend dem Fachgremium vorgestellt. Verbunden mit diesem Vortrag hatte der Ausschussvorsitzende Neumann den Mitgliedern vorgeschlagen, diese Präsentation in allen kreisangehörigen Kommunen in den entsprechenden gemeindlichen Fachgremien zu erläutern. Damit erklärten sich die Ausschussmitglieder einstimmig einverstanden. In der Zwischenzeit haben die Mitarbeiter des Umweltamtes schon in Warstein, Welver und in der Gemeinde Ense den Fachvortrag gehalten und werden in den kommenden Wochen in weiteren Städten und Gemeinden präsent sein.

Der Vortrag umfasst zunächst aktuelle Fotos zu Überflutungen im Kreis Soest, dann der Hinweis zu kürzlich veröffentlichten Kartografien zu Starkregenereignissen des Bundesamtes für Kartografie und Geodäsie und besonders die Klimaanpassungs-Karte NRW. Diese ist unter dem Link: http://www.klimaanpassung-karte.nrw.de unter Hochwasserschutz Starkregenhinweiskarte für NRW – seltener Starkregen und- extremer Starkregen für alle Bürger für ihr eigenes Grundstück einsehbar. Des Weiteren erläutert der Vortrag die Starkregen- und Hochwasserrisiko-Strategie des Kreises, die dazugehörende Risikoeinschätzung, die handelnden Akteure, die Grenzen von technischem Schutz sowie ein ganzheitliches Vorgehen und die gesellschaftliche Aufgabe gegen ein sehr hohes Schadenspotenzial. Besonders erwähnenswert ist noch das Faltblatt des Kreises für die Gemeinden „Wie schütze ich mein Haus vor Starkregen- und Hochwasserfolge? Und „Hinweisen und Empfehlungen zu baulichen Schutzmaßnahmen“.

Zusammenfassend stellt der Umwelt-Ausschussvorsitzende Neumann fest, dass mit diesem entschieden schnellen Handeln des Kreises auf Verlangen der Ausschussmitglieder beste Voraussetzungen und Vorarbeiten geschaffen wurden, um allen Kreisgemeinden die weiterführende Entscheidungen für ihr eigenes Risikomanagement zu bedenken.

In der kommenden Umweltausschusssitzung im März ist vorgesehen, dass die Vertreter des Umweltamtes über die Erfahrungen in den Kommunen des Kreises zu diesem wichtigen Themenkreis berichten werden.